WSV Schwörstadt ist stolz auf viel Eigenleistung

Bildquelle: Badische Zeitung

Präsente gabs zur Einweihung des neuen Boothauses des WSV Rheinstrom Schwörstadt für dessen

Vorsitzenden Dirk Käsinger (Zweiter von rechts): Ein selbst gemaltes Bild überreichten Ilona und Wolfgang

 

SCHWÖRSTADT (old). Rechtzeitig zur Feier des 60-jährigen Vereinsbestehens hat der Wassersportverein Rheinstrom Schwörstadt sein lange ersehntes Bootshaus fertig gestellt. Die offizielle Einweihung am Freitagabend stand im Einklang mit einer kleinen Jubiläumsfeier.

"Heute können wir einen Eckpunkt in unserer Vereinsgeschichte festschreiben", sagte Vorsitzender Dirk Käsinger. Der Feier wohnten Mitglieder, Gemeinderäte, eine Abordnung des Bodensee-Kanurings, Vertreter des Landes-Kanuverbandes, Sponsoren und Handwerker bei. Käsinger erinnerte an den größten sportlichen Vereinserfolg 1997, als Christian Mutter bei der WM in Finnland Gold im Viererkajak holte und Junioren-Weltmeister wurde. Neben dem Kanurennsport und dem Kanuwildwassersport werden seit 1999 auch der Drachenboot- und Outriggersport betrieben. Ziel des WSV sei die Nachwuchsarbeit im Kanurennsport. 18 Schüler sind im Jugendbereich.

Dazu braucht es Räume und daraus resultierte der Wunsch nach Umbau und Erweiterung des Bootshauses. Im April 2013 war Spatenstich, im Dezember Richtfest. "Der Verein kann stolz sein auf das Geleistete", sagte Käsinger angesichts von 4000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden. Dazu brachten die Mitglieder 65 000 Euro an Spenden auf. Unterstützung erhielt der WSV von den beteiligten Firmen, Sponsoren und der Gemeinde, die einen einmaligen Baukostenzuschuss in Höhe von 7500 Euro beisteuerte.Käsingers dankte besonders den Mitgliedern Ilona und Wolfgang Eckert: Sie erstellten ehrenamtlich die Planung und übernahmen die Bauleitung. "Ziel gesetzt und Ziel erreicht", sagte Bürgermeister Artur Bugger. "Wir haben gerne geholfen", versicherte er. Den kirchlichen Segen sprach Pfarrer Anton Frank aus Rheinfelden aus. Auch er ist begeisterter Paddler und Mitglied in der 239-köpfigen Familie des WSV Rheinstrom.

 

Quelle: Badische Zeitung