SCHWÖRSTADT (bz). Weiter auf Erfolgskurs sind die Rennkanuten, die Drachboot- und die Outriggerfahrer des WSV Schwörstadt, wobei letztere eine Goldmedaille mit an den Hochrhein brachten.

Die Rennkanuten traten in Lampertheim an. Gerade für die jungen Schüler B Fahrer Patrick Stellmacher und Isabell Kirn war es ein gelungener Saisonauftakt. Ebenfalls feierte Jan Strittmatter seine Regattapremiere. Über 2000 Meter der männlichen Schüler A sicherte sich Dominik Stellmacher mit seinem Karlsruher Partner knapp den zweiten Platz vor den beiden "Rheinströmlern" Fabian Denner und Simon Lomb. Im Vierer-Kajak über 500 Meter konnten dann alle zusammen auf den 5. Rang fahren. Die beiden Schüler B-Fahrerinnen Natasha Bodonyi und Lorena Haage konnten die Fahne der Mädchenmannschaft hochhalten. Bei den Rennen der männlichen Jugend zeigten Robin Eschbach und Sascha Ruthenbeck gute Leistugnen. Die D-Kader-Fahrer gingen für die Renngemeinschaft Baden-Württemberg an den Start.

In Frankfurt stellte sich die von Matthias Eschbach zusammengestellte Drachenbootmannschaft Racing Dragons aus Schwörstadt der starken Konkurrenz. Das Mixed-Team, bestehend aus Silke Baumgartner, Susanne Kirn, Isabel Lomb, Marion Kaltenbacher, Uwe Baumgartner, Stefan Lomb, Jörg Kaltenbacher, Jörg Käsinger und Matthias Eschbach, holte einen 4. und einen 5 Platz. Geplant sind nun zwei weitere Wettkämpfe in der Schweiz bevor es zu den Deutschen Meisterschafen nach Berlin geht.

Am Zürichsee in Meilen trafen sich die Outriggerfahrer zum Kräftemessen an der Goldküste. Warum die Region so benannt wird, zeigte Wolfgang Bäumle im Einer-Finale mit dem Sieg über 500 Meter vor seinem Bruder Martin. In der Outriggerklasse wird mit Stechpaddel und Ausleger gepaddelt. Im Zweier-Finale fuhren Tim Keller und Jens Kischkel über 500 Meter der Konkurrenz davon. Martin und Wolfgang Bäumle sicherten sich in diesem Rennen die Bronzemedaille. Im Einer-Finale über 200 Meter und 2000 Meter fuhr Wolfgang Bäumle jeweils auf Platz zwei und Martin Bäumle landete auf den Plätzen vier und drei. Im Zweier Rennen über 200 und 2000 Meter konnten sich die Gebrüder Bäumle noch jeweils über die Silbermedaille freuen.