SCHWÖRSTADT (bz) Einen versöhnlichen Saisonabschluss feierte die Drachenbootmannschaft des WSV Schwörstadt am vergangenen Wochenende bei den deutschen Drachenbootmeisterschaften in Berlin-Grünau. Unter dem Namen Racing Dragons Schwörstadt ging das Paddelteam in den Kategorien Open und Mixed über die 200-, 500- und 2000-Meter-Strecke an den Start.

Aus den Schwörstadter Reihen waren Matthias Eschbach, der für die Organisation und die Zusammenstellung der Mannschaft zuständig war, Wolfgang und Martin Bäumle, Jörg Kaltenbacher und Steuermann Jörg Käsinger mit von der Partie. Den Rest der Mannschaft stellte ein Block von Paddlern aus dem Rhein-Main-Gebiet und aus Karlsruhe, unter anderem mit den Topkanuten Arnd Goldschmidt, Stefan Holtz und Thomas Lück. Bei den Mixed-Rennen, bei welchen mindestens acht Damen eingesetzt werden müssen, waren Marion Kaltenbacher, Isabell Lomb und Susanne Kirn aus den eigenen Reihen dabei. Unterstützt wurden die Damen in der Mixed-Manschaft durch Alexandra Kwatzki und Jasmin Schlinker vom befreundeten Verein der Hornfelse drache Grenzach.

Das schnelle Männerteam ließ der Konkurrenz aus elf antretenden Vereinen keine Chance. Die Racing Dragons aus Schwörstadt drückten im Open-Bereich der Konkurrenz ihren Stempel auf. Am Ende wurde der Titelhattrick gefeiert. Über 200, 500 und 2000 Meter stellte Schwörstadt den neuen Deutschen Meister im Drachenbootfahren. Die Mitfavoriten mussten neidlos anerkennen, dass dieses Boot an diesem Wochenende nicht zu schlagen war. Eine bittere Pille muss das 2000 Meter Verfolgungsrennen für die Konkurrenz gewesen sein. Der 200 Meter Sieger des Vortages aus Schwörstadt startete in Pole-Position in das Jagdrennen und baute den Vorsprung bis ins Ziel auf zehn Sekunden aus. Enger gingen die Entscheidungen über die Sprintdistanzen aus.
Der Titel-Hattrick kam aus Schwörstadter Sicht überraschend, denn in dieser neuen Besatzung wurde bisher noch nicht gestartet. So aber schaffte man in Berlin die direkte Qualifikation für internationale Titelkämpfe in der Regattasaison 2009.

Bei den Mixed-Rennen schaffte man jeweils den Sprung ins Finale der sechs schnellsten Boote. Über alle drei Wettkampfstrecken konnte man auf Rang 5 ins Ziel einfahren.

Quelle Badische Zeitung